In unserer lauten Alltagswelt ist es eher schwierig, einen Zugang zum Seinszustand der Stille zu finden. Dr. Beatrix Pfleiderer entwickelte den TARA-Process, in dem Dreamtime - ein Zustand der Stille - eine besondere Rolle spielt. Sie stellt diese körpertherapeutische Arbeit selbst vor
Von Dr. Beatrix Pfleiderer
Das Leben geht zu schnell. die Zeit rast, kaum bleibt eine Pause zum Verschnaufen, in der wir das oft erbarmungslose Korsett der linearen Zeit verlassen und uns in Dreamtime begeben können. Dreamtime ist der Zustand in dem die Zeit still bleibt, in der Heilung stattfinden kann, weil die Energien der Schöpfung fühlbar und wirksam werden. Rhythmisch wie der Atem richtet man sich zwischen Father Sky und Mother Earth aus. In traditionellen Gesellschaften weiß man das und pflegt es auch.
Welchen Zugang haben wir zur Dreamtime?
Es ist ganz
einfach: Unsere Zellen wissen es und wir können uns Techniken aneignen,
die uns das Erinnern leicht macht. Der TARA-Process - eine Form der
Körperpsychotherapie - ist ein solcher Erfahrungsweg. Er bezieht das
Wissen um die sieben Hauptchakren ein, die in der asiatischen Medizin
als lebende Wesen verstanden werden. Sie besitzen eine eigene
Intelligenz und wissen mehr über unsere Lebensthemen und Geschichten
als wir selbst. Darüber hinaus stehen sie in wesentlichem Zusammenhang
mit unseren Körperdrüsen und können in einem optimal schwingenden
Zustand deren Funktionen begünstigen. Gleichzeitig verbinden sie
unsere innere mit der äusseren Welt und ermöglichen vollkommene
Kommunikation, jenseits von Worten.
Wie eröffnen wir uns das Wissen der Chakren?
Der TARA-Process erweckt die Chakra-Energien, eine nach der anderen.
Die erste Energie ist das Wurzelchakra: es verbindet uns mit der Erde
und beinhaltet das Vertrauen zu uns selbst. Wenn es sich öffnet,
fühlt man sich in wunderbarster Entspannung und Entfaltung. Fast wie
bei einem Glas Wein. nur das man den Wein nicht braucht. Das
Sakralchakra ist der Ort unserer Gefühle. der Ort der Ozeane und
Flüsse in uns, der persönlichen Liebe. Die Arbeit mit diesem Chakra
zeigt uns jene Stürme, die Kultur, Erziehung, Beziehungen und Leben
in uns hinterlassen haben.
Die dritte Energie ist unser Zentrum
der Kraft: der Solar Plexus. Er ist der Hauptbahnhof unserer Chakren.
Umschlagsplatz der Wünsche und Triebe. Das vierte Chakra, das
Herzzentrum, ist der Ort des Buddha in uns. Während die unteren drei
Chakren Erde, Wasser und Feuer oder Vertrauen, Gefühl und
Willen - unser Überleben - sichern, tritt hier der universelle Gedanke
in Kraft. Wir sind jenseits von Raum und Zeit. Zeit wird hier zu
bedingungsloser Liebe. Das fünfte Chakra ist das Kehlkopfchakra, der
Ort der persönlichen Wahrheit, die es gegen die kulturellen
Gepflogenheiten der Umgebung durchzusetzen gilt. Dort ist der
Seelenwunsch für unser Leben formuliert. Das dritte Auge ermöglicht,
wenn es wach und aktiv geworden ist, ein "hörendes" Sehen. Es ist das
sechste Chakra. Das Kronenchakra schließlich ist der Ort des Gebets,
der Stille in der Gott lebt. Die Erd-Göttinnen-Ausrichtung findet hier
ihre Vollendung.
Unterstützend für den TARA-Process ist die Verbindung mit den liebevoll tragenden Energien des Herzens der Erde und des Höheren Selbst über unseren rhythmischen Atem. Allem was sich während der Erfahrungsübungen zeigen möchte gewähren wir genügend Raum, Zeit und Leben, denn jede verwundungsbedingte Blockade lebte ohnehin zu lange in der Unterdrückung. Sanft und nachhaltig kann der TARA-Process die Spuren auflösen, die sich als Blockaden, Behinderungen und Schmerzen in ihnen niedergeschlagen haben. Ziel ist, den Chakren durch Schwingungsoptimierung zu einer lebenden Verbindung in uns und zwischen Innen- und Aussenwelt zu verhelfen. Dann brauchen wir der Dreamtime nicht mehr gehetzt in speziellen Aktivitäten einen Platz einräumen, denn wir haben sie als ursprüngliche und stets präsente Qualität wiedergewonnen.
Letztes Update: 10.10.2005
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